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Wie ist die Funktionsweise von einem Saugroboter?

Wie ist die Funktionsweise von einem Saugroboter?

Saugroboter: Aufbau und Funktionsweise

Wie ist die Funktionsweise von einem SaugroboterDas grundlegende Funktionsprinzip von einem modernen Roboter Staubsauger ist im Prinzip relativ schnell erklärt. Im Grund muss man bei einem Saugroboter zur Differenzierung drei grundlegende Kategorien berücksichtigen: Aufbau, Mechanik und Fahrstrategien.

Funktionsweise und Aufbau eines Roboterstaubsaugers

Die meisten Roboterstaubsauger und Wischroboter der heutigen Zeit sind rund und flach gebaut, was ihnen eine höhere Mobilität verschafft und das Saugen und reinigen die Böden auch unter flachen Möbeln ermöglicht. Bis auf wenige Ausnahmen fahren die flinken Roboter auf drei Rollen durch Haus und Wohnung, was eine flexiblere Lenkung erlaubt.

Auch Hindernisse im Raum (zum Beispiel wertvolle Möbel, Vasen oder massive Truhen) können von einem Staubsauger auf drei Rädern leichter umkurvt werden, was sich im Test anderer Portale eindrucksvoll bestätigt. Der Raum um die Möbel herum wird effektiv gereinigt.

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Bürsten

Schmutz und Staub werden von den Seitenbürsten zuverlässig in Richtung der Hauptbürste(n) gekehrtFür das saugen und reinigen der Böden sind in der Regel zwei Hauptbürsten unter dem Roboter verantwortlich. Optionale Bürsten an den Seiten erlauben es dem Saugroboter, auch Kanten, Ecken und Winkel gründlich zu saugen. Schmutz und Staub werden von den Seitenbürsten zuverlässig in Richtung der Hauptbürste(n) gekehrt.

Manche Modelle sind mit zwei Bürstenwalzen ausgestattet, die gegenläufig rotieren und eine bessere Saugleistung ermöglichen. Diese Technologie im Staubsaugerroboter hat zudem bei der Reinigung von Teppichen den klaren Vorteil, deutlich mehr Staub aus dem Boden lösen zu können als mit einer Bürste.

Ladestation

Die meisten Roboter werden mit einer Ladestation ausgeliefert. Wenn der Akku zur Neige geht oder der Saugroboter seine Arbeit verrichtet hat, fährt er meist selbstständig zurück zu seiner Ladestation, um den Akku wieder aufzuladen. Statt eines Beutels, der gewechselt werden muss, wenn er voll ist, haben Staubsaugroboter in der Regel einen Staubbehälter und einen HEPA Filter, der beim Saugen für saubere Luft sorgt. Die Filter können im Internet für ein paar Euro nachgekauft werden. Verschiedene Sauger haben auch eine komfortable Fernbedienung. Mit dieser Fernbedienung lässt sich der Saugroboter bequem aus dem Sessel lenken und kontrollieren.

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Funktionsweise: Routenfindung und Navigation von Robotersaugern

Je nach Art und Anzahl der im Staubsauger bzw. Wischroboter verbauten Sensoren, nutzen die flinken Roboter unterschiedliche Techniken und Strategien, um sich in den Zimmern der Wohnung oder des Hauses zu orientieren, um Kollisionen zu verhindern und den Absturz zum Beispiel von Treppen zu verhindern. Auch für die möglichst lückenlose Reinigung des Bodens setzen die Staubsauger Hersteller – zum Beispiel die Modelle von iRobot (Roomba) – auf unterschiedliche Technologien.

1: Zufallsstrategie

RoombaBei dieser relativ simplen Technologie fährt der Saugroboter einfach so lange geradeaus, bis er auf ein Hindernis trifft. Durch die (sanfte) Kollision ändert der Roboter seine Saugroute automatisch um ein paar Grad nach links oder rechts. Einige Hersteller haben dem Saugroboter auch die Technik verpasst, dass das Gerät auch bei einer Geradeausfahrt ohne Hindernisse nach dem Zufallsprinzip anhält und seine Fahrtrichtung ändert.

2: Wandverfolgung:

Diese auch bei der menschlichen Fortbewegung in dunklen Räumen erfolgreich angewandte Strategie sorgt dafür, dass der Staubsauger immer schön entlang der Wand des Zimmers saugt, um Schmutz und Staub am Rand des Raums (wo dieser verstärkt liegt) zuverlässig zu erfassen. Etwaige Hindernisse werden dabei vom Staubsaugerroboter so umfahren, dass schnellstmöglich wieder die Zimmerwand erreicht wird. Von nachhaltigem Erfolg ist diese Strategie aber nur dann gekrönt, wenn der Saugroboter über seitlich angebrachte Bürsten verfügt, um den Schmutz vom Rand zuverlässig weg zu saugen.

3: Spiralprinzip:

Diese Strategie animiert den Staubsaugerroboter dazu, von einem Punkt im Raum aus in Spiralen nach außen zu saugen und dabei deutlich mehr Staub und Schmutz im Zimmer zu erwischen als mit den anderen Techniken. Die Spiralmethode eines Saugroboters ist insbesondere für die Reinigung größerer, freier Flächen geeignet.

Fazit

Roomba 670Wer sich heute einen modernen Saugroboter kauft sollte darauf achten, dass sein Modell eines dieser drei Prinzipien beherrscht, was natürlich auch seinen Preis hat. Bei teureren, höherklassigen Modellen geht die Navigationstechnik noch einen Schritt weiter. Mit Unterstützung mehrerer Sensoren vermessen die Staubsauger relativ exakt den ganzen Raum und kalkulieren auf dieser Basis automatisch eine möglichst effiziente Route für den nächsten Saugvorgang. Die Pläne der vom Staubsaugerroboter einmal erfassten Räume werden gespeichert.

Auf der Startseite vom Amazon (aber auch in fast jedem anderen Shop) findet man eine erstklassige Übersicht mit einem Vergleich der Robotersauger, Hilfe bei Fragen und viele weitere wichtige Informationen. Es lohnt auch der Blick in den Test der Stiftung Warentest sowie den einen oder anderen Testbericht der aktuell verfügbaren Geräte auf dem Markt. Der Service bei Amazon ist erfahrungsgemäß gut. Um richtige Schnäppchen zu finden, muss man die Startseite aber auch schon einmal verlassen.

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Eine Übersicht und einen Vergleich der verschiedenen Geräte und ihrer Testergebnisse findet sich ebenfalls im Internet. Um kein Angebot in einem Shop zu verpassen empfiehlt sich das Abonnement von einem entsprechenden Newsletter. Per Newsletter halten auch viele Hersteller eines Saugroboters ihre Kunden über neue Modelle und deren Testberichte und Tests auf dem Laufenden. Der Kontakt für diese News findet sich auf der Website. Auch ein Blick in die Social Networks wie Facebook oder Twitter lohnt sich stets, um sich zu informieren.